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Aus Gründen der Übersicht erscheinen hier nur Berichte von größeren oder besonders interessanten Einsätzen.

16. November 2012 - Dachgeschossbrand in Horneburg

Dachstuhlbrand in Horneburg - schnelles Eingreifen der Feuerwehr kann Ausweitung verhindern

Stade (ots) - Am gestrigen späten Abend brach gegen 22:30 h in Horneburg in der Straße Marschdamm in einem dortigen 6-Familienhaus aus bisher ungeklärter Ursache ein Brand aus. Das Feuer war in einer Dachgeschosswohnung entstanden und hatte sich dann über den gesamten Dachstuhl ausgebreitet. Als die ersten Einsatzkräfte der Ortswehren Horneburg und Dollern an der Einsatzstelle eintrafen schlugen bereits helle Flammen aus dem Dach.

Durch das schnelle Eingreifen der ca. 60 eingesetzten Feuerwehrleute, die teilweise unter schwerem Atemschutz in das Haus vordringen mussten sowie mit Unterstützung der alarmierten Drehleiter des 1. Zuges der Feuerwehr Buxtehude konnte der Brand dann schnell eingedämmt und gelöscht werden.

Ein Übergreifen auf die benachbarten Gebäude sowie die fünf restlichen Wohnungen des Hauses konnte so verhindert werden. Personen befanden sich beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei nicht mehr im Haus, alle 10 Bewohner hatten das Gebäude bereits verlassen.

Die beiden Dachgeschosswohnungen wurden durch das Feuer und das Löschwasser unbewohnbar und auch die anderen vier Wohnungen im Erd- und Obergeschoss können vorrübergehend nicht bewohnt werden. Die Hausbewohner wurden von Freunden und Bekannten aufgenommen. Der Schaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf mindestens 150.000 Euro belaufen.

Tatortermittler der Polizei nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache und die ersten Befragungen von Zeugen vor, genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade, die in der kommenden Woche anlaufen werden, vorliegen.

Der Marschdamm musste für die Zeit der Rettungs- und Löscharbeiten für mehrere Stunden voll gesperrt werden, zu Behinderungen kam es aber nicht, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr innerörtlich abgleitet.

Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, der vorsorglich alarmierte Rettungsdienst und die ablösende DRK-Bereitschaft brauchte nicht eingreifen.

Text und Fotos: www.polizeipresse.de

13. August 2012 - Verkehrsunfall an der A-26

Verkehrunfall mit eingeklemmtem Fahrer

Stade (ots) - Am Montag, dem 13.08.12, gegen 13:45 Uhr, befuhr ein 87jähriger Mann aus Steinkirchen mit seinem Pkw BMW die A 26 von Stade kommend in Richtung Hamburg. Bei der Abfahrt Dollern wollte er die Autobahn verlassen und fuhr auf den Verzögerungsstreifen, ohne allerdings die Geschwindigkeit entsprechend herab zu setzen. Aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit schleuderte er am Beginn der Ausfahrt nach links von der Fahrbahn, überschlug sich und blieb auf dem Dach zwischen der Auf- und Abfahrt liegen. Der eingeklemmte Fahrer konnte schnell durch die Freiwillige Feuerwehr Dollern befreit werden. Er wurde schwer verletzt in das Stader Krankenhaus gebracht. Der Beifahrer, sein 59jähriger Neffe aus Wellheim, wurde leicht verletzt. An dem Pkw entstand ein Sachaden von 10.000 Euro.

Text und Fotos: www.polizeipresse.de

01. Juli 2012 - Baum auf Oberleitung

Baum auf Oberleitung

Am 01. Juli 2012, gegen 21:15 Uhr, kam es erneut zu einem Unwetter über Dollern, in dessen Verlauf ein Baum auf die Oberleitung der Bahnstrecke Hamburg-Stade stürzte. Der Zugverkehr kam hierdurch vollständig zum Erliegen. Die Bahnstrecke musste zunächst komplett stromfrei geschaltet und durch die Feuerwehr geerdet werden. Anschließend wurde der Baum zersägt und von der Bahnstrecke geräumt, bevor die Strecke wieder freigegeben und durch Züge wieder passiert werden konnte.

Text und Fotos: Feuerwehr Dollern

29. Juni 2012 - Ein arbeitsintensiver Tag

Viel zu tun für die Feuerwehr

Am 29.06.2012, gegen 15:30 Uhr, brachte ein Kellerbrand den Auftakt zu einem langen und arbeitsintensiven Tag. Bei dem Kellerbrand geriet zunächst vermutlich ein Wäschetrockner in Brand. Das Feuer breitete sich im Kellerraum schnell aus und Rauchgase zogen vom Keller ausgehend nach oben durch das gesamte Haus. Ein Übergreifen des Feuers auf weitere Teile des Hauses konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Beide Bewohner des Hauses konnten sich glücklicherweise selbst in Sicherheit bringen. Der Schaden wurde vor allem durch die starke Verrußung durch die Rauchgase im gesamten Gebäude auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Während der Aufräumarbeiten kam es zu sintflutartigen Regenschauern mit einer Niederschlagsmenge von ca. 30 Litern pro m². Hierdurch kam es zu mehreren Gefahrenstellen durch überflutete Straßenzüge, die gesichert werden mussten. Weiterhin liefen mehrere Keller voller Wasser und wurden ausgepumpt. Eine Lagerhalle einer örtlich ansässigen Firma stand ebenfalls unter Wasser und musste abgepumpt werden. Die Abarbeitung aller Einsätze dauerte bis zum späten Abend.

Text: Feuerwehr Dollern, Fotos. www.polizeipresse.de

04. Januar 2012 - Brand einer Heizungsanlage

Gasheizungsanlage in Agathenburg in Brand geraten -
Feuerwehr kann Flammen schnell löschen

Stade (ots) - Am heutigen frühen Morgen gegen 05:30 Uhr wurde die 83-jährige Bewohnerin eines Einfamilienhauses in Agathenburg in der Straße "Im Ring" durch zwei Geräusche im Haus geweckt und konnte kurz danach einen Gasgeruch und Stromausfall wahrnehmen. Ihr dann geweckter Ehemann konnte kurz darauf im Keller den Brand im Heizungsraum feststellen und sofort die Feuerwehr und die Polizei alarmieren. Die alarmierten ca. 25 Feuerwehrleute aus Agathenburg und Dollern, die unter schwerem Atemschutz in den Keller vordrangen, konnten das Feuer dann schnell unter Kontrolle bringen und löschen, bevor es sich im Haus weiter ausbreitete. Auch der weitere Austritt von Gas konnte so verhindert werden. Tatortermittler der Polizeiinspektion Stade nahmen noch vor Ort die ersten Brandermittlungen auf. Nach dem derzeitigen Stand gehen die Beamten von einem technischen Defekt in der Gasheizungsanlage aus, die genauen Ermittlungen dauern aber noch an.

Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt.

Text: www.polizeipresse.de