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Aus Gründen der Übersicht erscheinen hier nur Berichte von größeren oder besonders interessanten Einsätzen.

05. Dezember 2011 - Verkehrsunfall in Dollern

Autofahrer kollidiert erst mit Rudel Rehe und dann mit entgegenkommendem Auto - 26-jähriger Dollerner schwer verletzt

Am heutigen frühen Morgen gegen 06:30 h kam es auf der Landesstraße 125 zwischen der Autobahnauffahrt Dollern und dem Dollerner Bahnhof zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 26-jähriger Autofahrer schwere Verletzungen erlitt. Der junge Mann war mit seinem Golf in Richtung Altes Land auf der L 125 unterwegs, als plötzlich ein Rudel Rehe die Straße überquerte. Der 26-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen bzw. ausweichen und prallte zunächst mit einem der Tiere zusammen, kam dadurch ins Schleudern, auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem Honda eines 55-jährigen Fahrers aus Grünendeich. Der Dollerner wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste nach der Erstversorgung an der Unfallstelle vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum nach Stade eingeliefert werden. Der Hondafahrer sowie sein 46-jähriger Beifahrer erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen, konnten aber nach ihrer Versorgung an der Unfallstelle verbleiben. Das angefahrene Reh hat bei dem Unfall offenbar unverletzt überlebt und konnte flüchten. Die Feuerwehr Dollern rückte mit ca. 15 Feuerwehrleuten an der Unfallstelle an, sicherte die Unfallfahrzeuge ab und nahm auslaufende Flüssigkeiten auf. Die Landesstraße 125 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme bis gegen 08:00 h teilweise voll gesperrt werden, der Verkehr wurde durch die Polizei mit Unterstützung durch die Feuerwehr örtlich abgeleitet, zu größeren Behinderungen kam es dabei aber nicht. Der Golf wurde bei dem Unfall total beschädigt und auch der Honda trug schwere Beschädigungen davon, der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 7.500 Euro geschätzt.

Text und Fotos: www.polizeipresse.de

29. Mai 2011 - Verkehrsunfall in Dollern

Schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Am Morgen des 29.05.2011, gegen 07:30 Uhr, wurde die Dollerner Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf der Bundesstraße 73 in Höhe des Gerätehauses alarmiert. Hier war ein 20-jähriger Pkw-Fahrer von der Fahrbahn abgekommen und mit zwei Bäumen kollidiert, bevor er gegen Teile eines Zauns stieß und auf dem Radweg zum Stehen kam. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der
Motorblock aus dem Fahrzeug gerissen. Der Fahrer wurde in seinem völlig zerstörten Fahrzeugwrack eingeklemmt. Seine Beifahrerin konnte das Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen und erlitt lediglich einen Schock.

Zur Befreiung des Fahrers musste massivstes Gerät eingesetzt werden, so dass der Rüstwagen der Feuerwehr Horneburg ebenfalls alarmiert wurde.

Die Rettungsarbeiten gestalteten sich auf Grund der starken Deformierungen des Fahrzeugs sehr schwierig. Nach der Befreiung aus dem Wrack und der Übergabe an den Rettungsdienst stellte sich heraus, dass der junge Mann großes Glück gehabt hat und durch den Unfall nicht ernsthafter verletzt wurde, obwohl der Anblick des Fahrzeugs anderes vermuten ließ.

Text: www.feuerwehr-dollern.de, Fotos: www.polizeipresse.de

02. März 2011 - Feuer in Agathenburg

Brand eines Schuppens im Ortskern der Gemeinde Agathenburg

Am 02.03.2011, gegen 00:30, kam es in der Ortschaft Agathenburg zu einem Brand eines ca. 7 x 9 Meter großen Holzschuppens. Das Brandobjekt befand sich in direkter Nachbarschaft zu einem als Wohnung genutzten Reetdachhaus.  Die Dollerner Feuerwehr wurde zur nachbarschaftlichen Löschhilfe alarmiert. Im Einsatz waren insgesamt ca. 40 Feuerwehrleute. Durch den schnellen Einsatz konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Reetdachhaus und damit ein schlimmerer Schaden verhindert werden. Der Schuppen konnte nicht mehr gehalten werden und brannte kontrolliert ab. Der Gesamtschaden wurde seitens der Polizei mit ca. 20.000 Euro beziffert.

Text: www.feuerwehr-dollern.de, Fotos: www.polizeipresse.de

11. Februar 2011 - Verkehrsunfall in Agathenburg

Am heutigen Abend gegen 20:00 h kam es auf der Bundesstraße 73 in der Ortsdurchfahrt Agathenburg zu einen spektakulären Unfall, bei dem durch Glück Fahrzeuginsassen nur leicht verletzt wurden.

Ein 20-jähriger Fahrer eines Mercedes aus Horneburg war mit seinem Fahrzeug auf der B 73 aus Richtung Dollern in Richtung Stade unterwegs und hatte versucht am Ortseingang von Agathenburg einen in gleiche Richtung fahrenden Audi R 6 eines 41-jährigen Staders zu überholen. Dabei kam er vermutlich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit aus bisher ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn, geriet dort ins Schleudern, prallte gegen den linken Bordstein und drehte sich zunächst um die eigene Achse. Er prallte mit dem Heck gegen einen Straßenlampe, schleudert zurück auf die Straße und kollidierte dort mit dem entgegenkommenden Toyota-Geländewagen eines 62-jährigen Horneburgers. Anschließend überschlug sich der Mercedes und blieb auf dem Dach liegen. Das Fahrzeug fing sofort Feuer und brannte trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehren aus Agahtenburg und Dollern vollständig aus. Das brennende Wrack musste schließlich mit Löschschaum abgelöscht werden, um den Brand vollständig unter Kontrolle zu bekommen. Der Fahrer konnte sich unverletzt aus dem Auto retten. Der 62-jährige Toyotafahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen und musste nach der Erstversorgung durch den Stader Notarzt vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum eingeliefert werden. Hinter dem Toyota fuhr ebenfalls in Richtung Dollern eine 19-jährige Harsefelderin mit ihrem Golf. Ihr gelang es noch rechtzeitig auszuweichen und so einen Zusammenstoß mit dem Mercedes zu vermeiden. Sie blieb ebenso wie ihre 20-jährige Mitfahrerin aus Harsefeld bis auf einen Schock unverletzt. Auch der überholte Audi R 6 blieb unbeschädigt und der Fahrer und sein 47-jähriger Beifahrer aus Buxtehude wurden nicht verletzt. Ein Kind, das sich zum Zeitpunkt des Unfalls in der Nähe der Unfallstelle aufhielt und den Unfall beobachten musste, erlitt ebenfalls einen Schock. Die ca. 30 angerückten Feuerwehrleute löschten den brennenden Mercedes ab, sicherten die Unfallfahrzeuge, leuchteten die Unfallstelle aus und unterstützten die Polizei bei der Verkehrsregelung. Noch vor Ort machte sich ein Unfallfallgutachter der DEKRA ein Bild von der Unfallstelle und dem Unfallhergang. Die Bundesstraße musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für ca. 2 Stunden voll gesperrt werden, der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Zu größeren Behinderungen kam es dabei jedoch nicht. Der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 60.000 Euro belaufen. Der ausgebrannte Mercedes wurde bis zur Klärung des genauen Unfallherganges zunächst sichergestellt.

Text: www.polizeipresse.de, Fotos: www.feuerwehr-dollern.de