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Aus Gründen der Übersicht erscheinen hier nur Berichte von größeren oder besonders interessanten Einsätzen.

26. Dezember 2008 - Brennender PKW auf der A-26

Stade (ots) - Glück im Unglück für fünfköpfige Familie aus Schleswig-Holstein - Volvo gerät in Brand - keine Verletzten

Glück im Unglück hatte am gestrigen Abend eine fünfköpfige Familie aus Schleswig-Holstein, die mit ihrem Volvo auf der Autobahn 26 aus Richtung Stade in Richtung Dollern unterwegs waren.

Als der 32-jährige Fahrer an der Anschlussstelle Dollern abfuhr, um von dort in Richtung Altes Land abzubiegen, geriet aus bisher ungeklärter Ursache der Motorraum seines Kombi in Brand. Er konnte sein Fahrzeug noch an den rechten Straßenrand lenken und stoppen sowie seine 36-jährige Ehefrau und die drei Kinder im Alter zwischen einem und acht Jahren aussteigen lassen, bevor das Feuer auf den Innenraum des Volvo übergriff.

Den alarmierten Feuerwehren aus Horneburg und Dollern, die mit ca. 30 Feuerwehrleuten am Brandort anrückten, gelang es dann schnell den Brand zu löschen. Explosionsgefahr durch die Autogasanlage in dem Fahrzeug bestand dabei zu keiner Zeit.

Die Altländer Straße musste für die Zeit der Löscharbeiten für ca. eine Stunde zeitweise voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr ab- und an der Unfallstelle vorbei geleitet. An dem Volvo entstand Totalschaden , der Gesamtschaden wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt.

Text und Fotos: www.polizeipresse.de

05. August 2008 - Feuer in Müllfahrzeug auf der A-26

Stade (ots) - Am heutigen frühen Nachmittag gegen 12:30 h mussten Feuerwehr und Polizei zu ihrem ersten Einsatz auf der neuen Autobahn A 26 ausrücken. Auf der zur Zeit als Umleitungsstrecke genutzten Fahrtrichtung Horneburg - Stade war aus bisher ungeklärter Ursache kurz vor der Anschlussstelle Dollern ein mit Altpapier beladenes Pressmüllfahrzeug einer Müllentsorgungsfirma aus Wischhafen in Brand geraten. Der Fahrer konnte den Müllwagen noch von der Fahrbahn in den Seitenraum fahren und dann die Feuerwehr alarmieren. Die Ortswehren aus Horneburg und Dollern rückten mit ca. 30 Feuerwehrleuten an und mussten teilweise unter schwerem Atemschutz die Heckklappe des Pressfahrzeuges mit Hydraulikstempel öffnen, weil sie sich vom Fahrzeug aus nicht mehr bedienen ließ. Anschließend wurde das brennende und schwelende Papier aus dem Fahrzeug gezogen und vor Ort abgelöscht. Der Verkehr auf der einsurigen Strecke wurde durch die Löscharbeiten nur wenig behindert, kurzfristig musste er angehalten werden, es kam aber zu keinen nennenswerten Behinderungen.

Text und Fotos: www.polizeipresse.de

21. Juni 2008 - Großübung auf der A-26

Stade (ots) - Am heutigen Samstag, den 21.06. gegen 14:00 h wurde im Landkreis Stade zwischen Dollern und Stade auf der noch im Bau befindlichen Autobahntrasse der A 26 (Stade-Hamburg) Großalarm für ca. 120 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Inszeniert wurde dabei ein Verkehrsunfall zwischen mehreren Lkw und Pkw, bei dem zahlreiche Personen schwer verletzt und in den Wracks eingeklemmt waren. Gleich hinter der Einsatzstelle bildete sich ein Rückstau, in dem dann ein weiterer Unfall mit Verletzten auf die Rettungskräfte wartete. Insgesamt wurden zirka 20 Verletzte von der realistischen Unfalldarstellung (RUD) des DRK mit Unterstützung der DLRG mit zum Teil erheblichen Verletzungen geschminkt, um für den Rettungsdienst und die eingesetzten Notärzte "echte" Verletzungen zu simulieren. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Dollern, Horneburg und Stade mussten nach und nach an die Einsatzstelle anrücken, um die Verletzten mit schwerem Gerät aus den Wracks zu befreien und dem Rettungsdienst zu übergeben. 15 Rettungswagen des hauptamtlichen Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes aus dem Landkreis sowie 15 Lösch- und Rüstwagen der Feuerwehr wurden eingesetzt, um den "Massenanfall von Verletzten" zu bewerkstelligen. Die Mitarbeiter der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises lösten lageabhängig die verschiedenen vorgesehenen Alarmstufen aus, organisierten zusätzliche Rettungsfahrzeuge und Krankenhäuser zur Aufnahme der geretteten Patienten. Die organisatorischen (Org)Leiter Rettungsdienst und leitenden Notärzte des Landkreises mussten zur Unterstützung noch die "Schnellen Einsatzgruppen" von DRK und JUH mit nochmal ca. 20 Fahrzeugen anfordern, die einen mobilen Verbandsplatz aufbauten, um die Verletzten vor Ort transportfähig zu versorgen und auf die Krankenhäuser zu verteilen. Unverletzte Autoinsassen wurden noch vor Ort von den Helfern betreut und dann abtransportiert. Insgesamt wurden so übungsmäßig 18 Patienten per Rettungswagen und 2 "Scherverletzte" bei Rettungshubschrauber in die verschiedenen Kliniken gebracht. Freiwillige sowie Helferinnen und Helfer von DLRG, THW und Feuerwehr stellten private Lkw, Pkw und Einsatzfahrzeuge zur Verfügung um den "gespielten Stau" mit Schaulustigen darzustellen. Polizeibeamte aus Stade, Buxtehude und Horneburg rückten an, um den Unfall aufzunehmen sowie die Unfallstelle und den Rückstau abzusichern. Auf einer Autobahnbrücke über der Einsatzstelle waren verschiedene Beobachter von Behörden, Organisationen sowie politische Vertreter der Einladung des Landkreises und der Polizei gefolgt, um sich einen Überblick über die Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte zu verschaffen. Ziel der Übung war es, die verschiedenen Einsatzstrukturen der beteiligten Organisationen zu erproben und die Einsatzkräfte auf die veränderte Situation bei Unfällen auf den zukünftigen Autobahnen, die ab November mit der Eröffnung des ersten Teilstückes der A 26 zwischen Stade und Horneburg auch in den Landkreis Stade Einzug halten, einzustimmen. Das Organisationsteam von Landkreis, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst unter der Leitung von Kreisbrandmeister Gerhard Moldenhauer zeigte sich nach der Übung mit dem Ausbildungsstand und der Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte zufrieden und konnte feststellen: "Unseretwegen kann die Autobahn kommen, wir sind gut vorbereitet." Besonderer Dank der Organisatoren geht an den Stader Geschäftsbereich der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, ohne deren Hilfe diese Übung auf der fast fertigen Autobahn nicht möglich gewesen wäre. Landrat Michael Roesberg dankte allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfer aus den beteiligten Behörden und Organisationen und versprach, evtl. aufgetauchte offene Fragen in naher Zukunft zu klären und bezeichnete die Übung insgesamt als vollen Erfolg.

Text und Fotos: www.polizeipresse.de